3. Kampf gegen den Einweg-Becher-Müll gewonnen

Mit unterschiedlichen Projekten soll landesweit der Verwendung von Einweg-Bechern entgegengewirkt und damit Müll vermieden werden. Das ist an der rheinland-pfälzischen Polizeihochschule bereits gelungen. In einem gemeinsamen Projekt haben der Freundeskreis der Hochschule, die Polizeiseelsorge und das Betreiberehepaar vom „Bistro Tatort Hahn“ einen künstlerisch gestalteten Mehrwegbecher eingeführt. Wer im Bistro der Polizeihochschule Kaffee zum Mitnehmen in einem solchen Mehrwegbecher erwirbt, zahlt gegenüber dem Kauf in einem ToGo-Becher 51 % und gegenüber dem Kauf in einem Porzellanbecher 38 % weniger. Wie das Ehepaar Knebel mitteilte, sind die ToGo-Becher seitdem nur noch ausnahmsweise im Gebrauch und auch das Problem der verschwundenen Porzellanbecher sei so gut wie gelöst.

Der an der Polizeihochschule verwendete Mehrwegbecher besteht aus BPA-freiem Kunststoff, ist mikrowellenfest, gut zu spülen und mit einem hochschultypischen Motiv bedruckt. Bei der Auswahl des Bechertyps sowie bei der Gestaltung des Layouts waren Studierende der Hochschule beteiligt.

Die Mehrwegbecher besitzen durch das aufgedruckte Motiv einen hohen Wiedererkennungswert und können deshalb auch als Souvenir erworben werden. Verkauft werden sie im Bistro der Polizeihochschule für 5 Euro und Studierende, die Mitglied im Freundeskreis werden, erhalten sie als Geschenk.

Auf dem Foto übergibt das Künstlerehepaar Schmidtmeier (mitte) im Rahmen einer kleinen Feierstunde das Original zu dem Motiv der Mehrwegbecher an das Ehepaar Knebel (links). Einen bedruckten Mehrwegbecher in der Hand hält der Vorsitzende des Freundeskreises Ernfried Groh (rechts). Das Gemälde mit dem Motiv der Mehrwegbecher wird künftig das Bistro der Polizeihochschule schmücken.